Solufeeling – Die Erinnerung an das Licht!
SoluFeeling ist kein Produkt. Es ist ein Resonanzfeld. Wer etwas sucht, wird vielleicht stiller.
Wer nichts sucht, fühlt sich vielleicht zuhause. Und wer nichts fühlt, hat trotzdem nichts verpasst.
Solufeeling – Die Erinnerung an das Licht!
SoluFeeling ist kein Produkt. Es ist ein Resonanzfeld. Wer etwas sucht, wird vielleicht stiller.
Wer nichts sucht, fühlt sich vielleicht zuhause. Und wer nichts fühlt, hat trotzdem nichts verpasst.
Es beginnt nicht mit einer Ankunft. Sondern mit einem Erwachen.
Und manchmal ist es ein Kind, das zuerst aufwacht.
Teil I – Das Erwachen
1
Wenn ein Tisch ein Flüstern ist
Es war die Nacht vor ihrem ersten Schultag. Draußen rauschte leise der Wind durch die Bäume, und das Haus atmete eine sanfte Aufregung. Alle hatten über den großen Tag gesprochen – über Ranzen, Hefte, und das neue Kleid, das Romy tragen sollte. Aber sie dachte nicht an Stifte oder Stundenpläne. Sie dachte an das, was sie noch nicht kannte – an das, was hinter dem Tag lag. Und in jener Nacht, als das Mondlicht wie ein stilles Versprechen durch das Fenster fiel, träumte Romy einen Traum.
Romy schlug die Augen auf. Ein Sonnenstrahl lag quer über ihrem Kissen, als hätte jemand eine goldene Linie gezogen, nur für sie. Sie blinzelte. Der Traum war noch da. Nicht wie ein Bild. Eher wie ein Gefühl, das noch nicht gehen wollte. Sie setzte sich auf, rieb sich die Augen und sah zu ihrer kleinen Holzkommode, auf der ihr Lieblingsstein lag – der, der so blau war, dass sie immer dachte, er sei ein Stück vom Himmel. „Mama…?“ rief sie.
Mira kam leise ins Zimmer. „Ja, mein Schatz?“
Romy schaute sie ernst an. „Ich war heute in einer Schule. Aber nicht in meiner. Da waren große Kinder. Und ein Lehrer. Der hat gesagt, dass alles echt ist.“
Mira setzte sich ans Bett. „Was meinst du mit ‚echt‘?“
Romy runzelte die Stirn. „Na, dass der Tisch da fest ist, und die Wand, und so.“ Sie tippte gegen ihr Kopfteil. Klopf. „So halt.“
„Und was war dann?“
Romy kicherte. „Ich hab gefragt, warum das so ist, wenn doch da fast nix drin ist. In den kleinen Dings… diesen… wie heißen sie noch mal…?“
Mira lächelte. „Atome?“
„Genau!“ Romy strahlte. „Ich hab gesagt: Vielleicht fühlt sich das alles nur fest an, damit wir nicht durch den Boden plumpsen.“
Mira lachte leise. „Das klingt sehr klug.“
Romy schüttelte den Kopf. „Nee… das war nur so’n Gedanke. Aber der Lehrer hat dann nix mehr gesagt. Der war irgendwie ganz still.“ Sie sah aus dem Fenster. „Ich glaub, das war ein Traum. Aber irgendwie… war er echter als wach.“ Dann schaute sie wieder zu ihrer Mutter. „Mama…?“
„Ja, meine Liebe?“
„Was, wenn der Tisch gar kein Tisch ist, sondern nur ein Flüstern, das so tut, als wär’s fest?“
Still. Leise. Ein Lächeln. Und irgendwo in der Luft:
Die Magie – sie war zurück.
Notizen aus der Schreibwerkstatt
Markus, später (1.1)
Ich erinnere mich an diese Nacht, oder vielleicht war es schon der frühe Morgen. Sie war nicht anders als andere – und doch lag etwas in ihr, das nicht nur Stille war. Vielleicht war es das Mondlicht, das durch das Fenster fiel, als wollte es nicht einfach leuchten, sondern erinnern. Romy hatte in ihrem Schlaf gesprochen – Sätze, die ich erst viel später verstand. Oder spürte.
Damals dachte ich noch, dass ein erster Schultag ein weltliches Ereignis sei. Ein Schritt in ein System. Eine neue Rolle. Aber heute weiß ich: Es war ein Aufwachen in eine tiefere Realität.
Als sie sagte: “Was, wenn der Tisch gar kein Tisch ist, sondern nur ein Flüstern, das so tut, als wär’s fest?” – da hielt die Welt für einen Moment den Atem an. Nicht, weil es klang wie ein Kindersatz. Sondern weil es klang wie Wahrheit. Eine Wahrheit, die wir vergessen haben, seit wir glauben, dass das, was wir sehen, wirklich ist.
Die spirituelle Botschaft in dieser Nacht war klar: Das, was wir für fest halten, ist nur das Echo unseres Glaubens.
Und manchmal braucht es ein Kind, das träumt, um einen Erwachsenen daran zu erinnern, dass Wirklichkeit eine Wahl ist – keine Gegebenheit.
Gut möglich, dass es nicht Romy war, die gefragt hat. Vielleicht war es auch der Tisch.
Ich schreibe das auf, weil ich weiß, dass ich es sonst wieder vergesse. Nicht, was sie gesagt hat. Sondern, was ich in mir fühlte, als sie es tat.
2
Der Hotelbesitzer und seine Familie
Er wusste nicht mehr genau, in welchem Moment sie begonnen hatte, in seinem Leben mitzuschwingen. Vielleicht war es gar kein Moment, sondern ein Feld. Etwas, das sich ausdehnte, ohne dass er es bemerkte, ein Flimmern zwischen den Dingen, ein weicher Unterton in seiner Gegenwart.
Mira. Nicht als Name zuerst. Nicht als Frau mit Geschichte. Sondern als Frequenz, die bereits vor ihm im Raum war. Sie hatte keinen festen Platz, kein Ankommen, keine Vorstellung, die er hätte greifen können. Und doch war sie da, als hätte sie all das, was noch unausgedrückt in ihm schlummerte, schon einmal mit einem leichten Finger berührt.
Damals, als er zum ersten Mal dieses alte Haus betrat – am Rand des Dorfes, das niemand auf einer Karte suchte – war ihm, als würde er nicht in etwas eintreten, sondern in etwas zurückkehren. Die Dielen knarrten nicht wie altes Holz, sondern wie eine Sprache, die seinen Namen kannte. Der Wind, der durch die ungeschlossenen Fenster strich, war nicht Kälte, sondern Einladung. Es war ein Ort, der ihn nicht forderte, sondern empfing. Und irgendwie war in diesem Empfang schon ihr Abdruck zu spüren.
Vielleicht war sie damals kurz vorher dort gewesen. Oder Tage später. Vielleicht nie. Und doch war sie der Grund, warum dieser Ort sich anders anfühlte als all die anderen, die er zuvor betreten hatte. Es war, als hätte sie ein Feld aus Zartheit hinterlassen, eine Schicht aus gelebter Stille, durch die alles leichter wurde, ohne an Bedeutung zu verlieren.
Er erinnerte sich nicht an ein erstes Gespräch. Kein Blick, kein Ereignis, kein Moment, den man hätte einrahmen können. Aber mit der Zeit war sie in seinen Tag getreten wie jemand, der keinen Lärm macht, aber alles verändert. Sie war nicht gekommen, um etwas zu retten. Auch nicht, um etwas zu fordern. Sie war gekommen, um mit ihm zu tanzen.
Und er tanzte. Nicht mit den Füßen, sondern mit dem Licht in ihm, das sich nicht mehr versteckte. Ihre Gegenwart war keine Bedrohung seiner Freiheit, sondern eine Erinnerung an sie. Sie machte keine Vorschläge, aber sie war da, wenn er hinsah. Nicht wie eine Lösung, sondern wie ein Spiegel. Kein Ersatz, keine Erklärung – sondern einfach ein Mit-Sein.
Was ihn berührte, war nicht ihre Nähe, sondern ihre Schwingung. Nicht, dass sie neben ihm war, sondern dass sie durch ihn floss, wie eine Melodie, die er schon immer kannte, aber nie zuordnen konnte. Sie erklärte nichts. Und gerade das machte sie so wirklich.
An manchen Tagen fragte er sich, ob sie wirklich da war. Oder ob sie ein Teil seines lichten Selbstes war, das sich in einer Form zeigte, die menschlich wurde. Doch dann, wenn sie lächelte, einfach so, ohne Anlass, wusste er: Sie war beides.
Nicht das Ziel. Nicht der Weg. Sondern der Tanz zwischen beidem.
Und vielleicht war das Hotel, das er nun mit ihr führte, nicht nur ein Ort für Gäste, sondern ein Raum, in dem sich diese Art von Begegnung überhaupt erst zeigen konnte. Ein Raum, in dem niemand mehr etwas suchte, sondern sich erinnerte. Ein Raum, der Mira schon kannte, bevor er sie liebte.
Es gab Tage, an denen sie im Garten saßen, stundenlang, ohne viele Worte. Die Stille zwischen ihnen war nicht leer, sondern wie ein zartes Leuchten, das sich ausbreitete. Und dann, ganz einfach, wie der Wind, der plötzlich aus Süden kam, sagte sie es: „Ich glaube, wir empfangen etwas.“ Er wusste sofort, was sie meinte. Es war kein Schock, kein Aufruhr. Nur ein tiefes Wissen, dass etwas Neues durch sie beide hindurch in die Welt wollte. Ein Licht, das nicht geplant wurde, sondern sich entschloss, durch Liebe sichtbar zu werden.
Sie gingen damit nicht anders um als mit allem anderen – mit Achtsamkeit, mit Staunen, mit der Gewissheit, dass sie nicht Besitzer dieses Wunders waren, sondern Gefäße.
Wenn sie am Abend ihre Hände auf ihren Bauch legte und er daneben saß, spürte er nicht nur die Wärme ihres Körpers, sondern die Ankunft einer Seele, die nicht aus der Ferne kam, sondern aus einer noch tieferen Schicht seines eigenen Lichts.
Und so war es auch mit dem Kind, das kam. Kein Anfang. Keine neue Geschichte. Sondern eine Verlängerung des Tanzes, der schon längst begonnen hatte.
Die Geburt geschah in jener stillen Jahreszeit, in der das Licht sich zurückzuziehen scheint, nur um umso tiefer in die Dinge einzusickern. Kein großer Moment, kein dramatischer Auftakt, sondern ein sanftes Öffnen – wie ein Lied, das plötzlich aus der Stille hervortritt, so leise, dass man zuerst nicht weiß, ob man es nur träumt oder wirklich hört. Mira war ruhig, nicht kämpfend, nicht bangend, sondern wie in einer Umarmung mit etwas, das größer war als Zeit.
Markus hielt ihre Hand, nicht als Stütze, sondern als Bestätigung: Wir tun das gemeinsam, auch wenn du es gerade bist, die den Schleier öffnet. Als das Kind kam, war der Raum nicht erfüllt von Lärm, sondern von Wärme. Von Gegenwart. Und dann – dieses erste Lächeln.
Nicht unbedingt sichtbar auf den Lippen des Neugeborenen, sondern spürbar im ganzen Raum. Ein Atemzug, der nicht nur Luft war, sondern Ankunft. Eine Präsenz, die nicht fragte, wohin sie gehört, sondern sich sofort verankerte – mitten im Lichtfeld der beiden.
Es war nicht das erste Lächeln des Kindes. Es war das erste Lächeln der Welt, die erkannte:
Jetzt ist etwas da, das mich erinnert.
Jonas – so nannten sie ihn. Nicht aus einer Idee heraus, sondern weil der Klang sich im Raum wie selbstverständlich anfühlte, als hätte der Name selbst sich erinnert. In den ersten Jahren war Jonas ein stiller Beobachter. Seine Augen schienen mehr zu sehen, als Worte fassen konnten. Gäste, die im Hotel verweilten, wunderten sich oft, wie ruhig er war – nicht aus Schüchternheit, sondern aus einer fast schon alterslosen Präsenz. Als würde er etwas betrachten, das die Erwachsenen längst übersehen hatten.
Markus und Mira beschlossen bald, dass Jonas nicht in eine gewöhnliche Schule gehen sollte. Zu laut, zu eng, zu voller Formeln, die mehr trennten als verbanden. Stattdessen fanden sie eine kleine, alternative Lernstätte – am Rand eines Tals, in einem alten Gutshof, wo Lernen bedeutete, mit der Welt in Beziehung zu treten. Dort wurde gefragt, bevor erklärt wurde. Dort wurde gespielt, bevor geschrieben wurde. Und Jonas blühte auf, nicht laut, nicht vordergründig, sondern wie eine Pflanze, die sich immer zur Sonne wendet, auch wenn sie niemand anstupst.
Die Gäste im Hotel, die über die Jahre wiederkehrten, waren oft erstaunt, wie sich dieser Junge entwickelte. Mit sechzehn war er groß, fast zu groß für sein Alter, aber seine Bewegungen waren weich geblieben. Seine Stimme hatte Tiefe, nicht nur im Ton, sondern in dem, was er nicht sagte. Er mischte sich selten ein, aber wenn er etwas sagte, wurde es leise im Raum.
Manche sagten, er sei wie ein junger Mönch, andere nannten ihn den „stillen Wind“. Doch Markus wusste: Jonas war einfach der Erste, der durch ihr gemeinsames Licht in diese Welt trat. Nicht als Vorzeige-Kind. Sondern als lebendige Erinnerung daran, dass das Licht sich selbst nicht beeilen muss, um anzukommen.
Und dann – viele Jahre später – kam Romy.
Es war kein Plan gewesen. Kein Entschluss. Eher ein Moment, in dem das Leben innehielt und beide – Mira und Markus – plötzlich lachten, mitten in einer Nacht, durchzogen von Sommerregen. Sie hatten getanzt, nackt und lachend auf der kleinen Terrasse vor dem Gästehaus, als alle schliefen und der Himmel nichts mehr von Form wusste. Es war kein Wunsch nach einem weiteren Kind. Es war eine Welle von Nähe, Klarheit, Präsenz – wie ein Lichtimpuls, der nicht dachte, sondern wusste: Jetzt.
Als Mira später sagte: „Ich glaube, sie kommt“, war es nicht überraschend. Es war, als hätte die Zeit einen Satz fortgesetzt, den sie vor Jahren begonnen hatten – und Romy war das leuchtende Wort darin.
Schon während der Schwangerschaft war sie spürbar anders als Jonas gewesen. Nicht still und wachsam, sondern präsent und fordernd, aber liebevoll – wie ein kleiner Sonnensturm im Bauch. Markus lachte oft und sagte: „Sie wird uns alle wach küssen.“
Und genau so war es. Romy wurde geboren in einem Lichtmoment zwischen zwei Winden, an einem Morgen, der zugleich begann und endete. Schon als sie die Augen öffnete, sah sie nicht suchend umher, sondern blickte direkt in Markus’ Gesicht und sagte – nicht laut, aber spürbar: „Da bist du ja.“
Von Anfang an sprach sie in kurzen, klaren Sätzen, oft unerwartet. Als sie drei war, stand sie eines Morgens mitten im Frühstücksraum und sagte zu einem Gast, der gerade in Gedanken versunken war: „Dein Vater wartet nicht mehr. Er ist längst bei dir.“ – Der Gast erstarrte, dann lächelte, dann weinte.
Romy hatte keine Scheu vor Wahrheit. Sie stellte keine großen Fragen. Sie verkündete innere Klarheiten, wie jemand, der noch nicht vergessen hat, woher sie kommen.
Mira sagte oft: „Sie ist wie Swami Yoda-Lila – nur kleiner, schneller, weiblich.“ Und Markus nickte. Denn Romy war kein gewöhnliches Kind. Sie war eine kleine Resonanzstimme aus dem Ursprung, verpackt in Lachen, Widerspruch, Wildheit und Licht.
Und so lebte sie sich ein – nicht in eine Familie, sondern in ein bewusstes Feld, das sie selbst mitformte. Und wer das Hotel betrat, der spürte: Hier wohnt ein Kind, das die Welt nicht erklärt, sondern erinnert.
Alle nannten sie „Little“. Nicht, weil sie klein war – obwohl sie das natürlich war – sondern weil sie wie ein kleiner Funke war, der zwischen den Gedanken anderer auftauchte und einfach sagte, was gesagt werden musste. Mira sagte oft:
„Little hört nicht zu, sie schwingt mit.“
Einmal – Markus war gerade dabei, ein Bewerbungsgespräch mit einer jungen Frau zu führen, die sich auf eine der offen gebliebenen Aufgaben im Haus beworben hatte – klopfte es leise an der Tür, und ohne auf eine Antwort zu warten, trat Little ein. Ihre Haare standen in alle Richtungen, sie hatte ein Tannenzapfen-Amulett um den Hals und trug einen ihrer berüchtigten Tüllröcke über einer Leggings mit Sternchen.
Markus wollte gerade etwas sagen, da stellte sich Little vor die Bewerberin, schaute sie lange an und sagte dann mit leicht schiefem Kopf: „Du bist traurig, aber du putzt die Traurigkeit weg. Das ist schön. Aber bitte lass ein bisschen davon da, sonst fühlt sich das Zimmer später leer.“
Die Bewerberin war erst sprachlos, dann lachte sie – und dann kamen ihr die Tränen. „Das hat noch nie jemand zu mir gesagt“, flüsterte sie.
Markus saß daneben, blinzelte und sagte dann nur trocken: „Willkommen im Team.“
Im Hotel hieß es ohnehin nicht Putzfrau. Auch nicht Zimmermädchen. Dort gab es Raumkosmetikerinnen – Wesen, die sich mit Duft, Achtsamkeit und Tuch dem widmeten, was anderen wie Arbeit erschien, im Grunde aber eine stille Kunst war. Die Kunst, einen Raum wieder in seine Resonanz zurückzuführen.
Little drehte sich um, als sei nichts geschehen, und verließ den Raum mit einem kleinen Hüpfer. Später erklärte sie Mira:
„Ich wollte doch nur wissen, ob sie das Licht versteht, das hinterm Staub wohnt.“
So war sie. Kein Kind, das sich in Regeln einfügte. Sondern eine, die die Regeln fühlte – und sie manchmal liebevoll verschob. Sie wusste nichts von Pädagogik, aber viel über Schwingung. Und sie nahm im Haus eine Rolle ein, die niemand ihr gegeben hatte, aber alle anerkannten: die der spontanen Wahrheit.
Einige Tage später saßen sie beim Abendessen. Es war still, nur das Klirren des Bestecks und das leise Atmen der Dämmerung füllten den Raum. Da legte Little die Gabel hin, sah Mira an und sagte mit völliger Selbstverständlichkeit: „Wenn die Emmi kommt, darf sie meinen Namen haben. Ich bin dann ja nicht mehr die Kleinste.“
Markus erstarrte kurz, während Mira sich räusperte. „Welche Emmi?“, fragte sie leise.
„Na, die, die schon wartet. Die mit dem flauschigen Herz und dem Wackelfuß. Sie kann’s kaum erwarten, hier mit uns zu sein.“
„Und du weißt das woher?“ Markus lächelte vorsichtig.
Little zuckte mit den Schultern: „Ich weiß es eben. Man muss ja nicht immer denken, um zu wissen.“
Markus und Mira sahen sich lange an, nicht schockiert, nicht ängstlich – eher still amüsiert. Sie kannten diese Art von Sätzen. Wenn Little so etwas sagte, dann war es nicht eine Idee. Es war eine Prophezeiung aus dem Herzen.
„Emmi…“ Mira ließ den Namen durch ihre Gedanken wandern. Und plötzlich fühlte er sich nicht mehr fremd an.
„Dann wird sie also kommen?“, flüsterte Markus.
Little nickte. „Natürlich. Und sie bringt den Tanz, den ihr vergessen habt.“
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